Wagyu Rindfleisch
Wagyu-Rindfleisch: Ein kulinarisches Meisterwerk
Wagyu ist nicht einfach nur Fleisch – es ist ein Erlebnis. Ursprünglich aus Japan stammend, steht der Name 和牛 – „Wagyu“ (Wa = Japan, Gyū = Rind) für eine Rasse, die weltweit für ihre unvergleichliche Textur und ihren tiefen Geschmack geschätzt wird. Doch was macht unser Fleisch so besonders?
Die Kunst der Marmorierung: Qualität, die man sieht
Die Qualität von Wagyu-Fleisch wird nach strengsten Kriterien bewertet. Dabei spielen die Fleischfarbe, die Festigkeit der Faser sowie die Farbe und Beschaffenheit des Fetts eine entscheidende Rolle. Das wichtigste Merkmal ist jedoch der B.M.S. (Beef Marbling Standard).
Das Geheimnis der Genetik: Fullblood Wagyu
Das Besondere am Wagyu-Rind ist seine genetische Veranlagung, Fett intramuskulär einzulagern, anstatt es nur als äußere Schicht anzusetzen. Bei unseren Fullblood Wagyus (100% reinrassig) ist diese feine, netzartige Marmorierung am stärksten ausgeprägt.
Doch es geht nicht nur um das Aussehen. Das Fett der Wagyu-Rinder besitzt einen außergewöhnlich hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.
Gesundheitsfaktor:
Das Geschmackserlebnis:
Ethik und Handwerk: Schlachtung & Reifung
Höchste Fleischqualität ist untrennbar mit dem Wohlbefinden des Tieres verbunden. Stress vor der Schlachtung führt zu einer Ausschüttung von Hormonen, die die Fleischqualität negativ beeinflussen – ein Umstand, den wir konsequent vermeiden.
Kurze Wege, persönliche Begleitung:
Veredelung durch Zeit:
Konzentration des Geschmacks:
Ihr Genussmoment: Verkauf & Bestellung
Erleben Sie den Unterschied zwischen gewöhnlichem Rindfleisch und echtem 100% Wagyu-Ochsen. Wir bieten Ihnen exklusive Zuschnitte und frische Ware direkt von unserem Hof.
So erhalten Sie Ihr Wagyu-Paket:
Abholung vor Ort:
Express-Versand:
- Versandkosten: 29 €
- Versandkostenfrei: Ab einem Bestellwert von 500 € liefern wir innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Preisliste & Angebote:
Zubereitung von Wagyu-Fleisch
Auf den Punkt gebracht
Wagyu-Rindfleisch sollte vor dem Braten auf geringe Zimmertemperatur gebracht werden (etwa 18 °C). Das bedeutet, dass es mindestens zwei Stunden vor der Verarbeitung außerhalb des Kühlschranks gelagert werden soll. Bitte achten Sie dabei besonders auf die Hygiene.
- Bitte das Fleisch vor dem Braten nicht salzen oder würzen!
- Zum Braten unbedingt eine unbeschichtete Pfanne verwenden. Ideal ist eine Gusspfanne aus Eisen. Somit wird verhindert, dass durch auslaufendes Fett ein Brand beim Grillen entsteht.
- Das Fleisch bitte erst ab einer Temperatur von mindestens 180 °C in die Pfanne geben. Erst dann entstehen die wertvollen Röstaromen.
- Das Steak ca. 2 Minuten von beiden Seiten scharf anbraten. Bitte stechen Sie niemals mit einer Gabel in das Fleisch, sondern benutzen Sie zum Wenden eine Fleischzange.
- Jetzt kommt das Fleisch für ca. 15 Minuten zum Nachziehen in den vorher auf ca. 80 °C aufgeheizten Backofen. Wenn man das Fleisch würzen möchte, dann ist nun der richtige Zeitpunkt für ein wenig grobes Salz.
- Nach dem Garziehen mit einer Kerntemperatur von ca. 52 – 55°C kann das Fleisch sofort serviert werden. Vorgewärmte Teller sorgen für einen längeren Genuss.
- Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen
Rezepte
Wagyu Ossobuco
Vom Fleisch den Fettring alle paar Zentimeter einschneiden, da sich die Scheiben sonst zusammenziehen. Mit Mehl bestäuben und in Olivenöl anbraten, aus der Pfanne rausnehmen, das Wurzelgemüse anrösten, Tomatenmark dazu, mitrösten, Tomaten dazugeben. Alles in einen Bräter geben, das Fleisch darauflegen, die restlichen Zutaten dazugeben und bei 120 °C mit geschlossenem Deckel in den Ofen. Zwei Stunden warten, einen halben Liter Wein angießen, nochmal zwei Stunden warten, die letzte halbe Stunde den Deckel runternehmen.
Dann das Fleisch auslösen, die Kräuter entfernen und den Rest passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig. Dazu gibt’s ein Risotto Milanese, das passt perfekt! Das Wagyu-Fleisch wird super zart, so dass ein Messer zum Essen eigentlich nicht notwendig ist, da das Fleisch richtig auf der Zunge schmilzt.
Zutaten
- Wagyu-Beinscheiben
- Traditionell wird Weißwein verwendet, es kann aber gern auch ein kräftiger „Roter“ sein
- Wurzelgemüse (Zwiebeln, Karotten, Lauch, Sellerie, Knoblauch, Fenchel)
- Tomatenmark
- Tomaten
- Rinderfond
- Kräuter, z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano

